16.08.2010Wann ist der Einsatz von Renalzin® sinnvoll?
Der Einsatz erfolgt in erster Linie bei den Tieren, die eine Nierendiät nicht oder nur schlecht akzeptieren. Dies sind nach Erfahrungswerten aus Studien weit über 50% der Katzen.
Wenn man als Besitzer den Aufwand und die z. T. erheblichen Kosten einer Futterumstellung scheut, ist Renalzin® das Mittel der Wahl, um auch aus dem gewohnten Lieblingsfutter der Katze Phosphor effektiv zu binden.
Bei einer frühzeitigen Diagnose der Nierenerkrankung wird mit Renalzin® die frühestmögliche Phosphorreduktion ermöglicht, so dass eine Akkumulation von Phosphaten von Anfang an verhindert wird.
Tiere, die erst in den späten Stadien der Nierenerkrankung diagnostiziert werden, sollten Renalzin® in Kombination mit einer Nierendiät erhalten. In diesen Stadien reicht eine alleinige Nierendiät zur Phosphorreduktion nicht mehr aus und die Kombination mit einem Phosphatbinder wird bevorzugt und medizinisch empfohlen.
Wichtig zu wissen: Wird eine Nierenerkrankung frühzeitig festgestellt, muss schon hier mit einer Phosphatanreicherung im Organismus gerechnet werden. Durch die Kompensationsmechanismen der Niere ist eine Erhöhung der Phosphatwerte im Blut jedoch erst im späten Verlauf der Erkrankung messbar. Das bedeutet, dass egal in welchem Stadium die Erkrankung diagnostiziert wird – mit oder ohne Erhöhung des Phosphatwertes im Blut eine Phosphorreduktion im Futter durch einen Phosphatbinder extrem wichtig ist!
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